LSB Hessen legt Plan zum Wiedereinstieg vor

11. Februar 2021

Mit einem konkreten Vorschlag für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sportbetrieb hat sich der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) jetzt an die Landespolitik gewendet. Unter dem Begriff „Corona Sportampel Hessen“ zeigt der Dachverband des hessischen Sports in seinem Eckpunktepapier - an dem auch der Hessische Fußball-Verband mitwirkte - auf, wie ein an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasster Sportbetrieb aussehen könnte.

„Die Sportvereine tragen die Einschränkungen des Alltags solidarisch mit und unterstützen auch zukünftig Anstrengungen zur Kontrolle der Corona-Pandemie. Wir stellen keine Forderungen bezüglich des Zeitpunkts der Lockerungen. Wir sind aber überzeugt, dass es langfristiger Planungen und mittelfristiger Perspektiven bedarf, an denen sich die rund 7.600 hessischen Vereine orientieren können“, sagt Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller. Er kritisiert, dass die positiven gesellschaftlichen und gesundheitsfördernden Wirkungen des Sports im Verein in den politischen Corona-Diskussionen auf Bundesebene bisher nicht ausreichend gewürdigt wurden. „Ein andauernder Stillstand wird negative gesundheitliche und psychosoziale Folgen nach sich ziehen“, heißt es in der Vorbemerkung zum Stufenplan seines Verbandes. Und weiter: „Sport im Verein kann in besonderer Weise zur Bewältigung der gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie beitragen.“

Dies sei insbesondere im Kinder- und Jugendbereich der Fall. „Kinder leiden besonders unter der Pandemie und dem damit einhergehenden Bewegungsmangel. Um die Langzeitfolgen abzumildern, sollte die Politik daher eine prioritäre Öffnung des Kinder- und Jugendsports in Betracht ziehen“, so Müller. In seinem Papier regt der Landessportbund ein einheitliches Vorgehen in Sportvereinen, Schulen und Kitas an: In gleicher Weise wie Kitas und Schulen wieder geöffnet werden, sollte dies auch für den Kinder- und Jugendsport im Verein erfolgen. 

Für den Erwachsenenbereich sieht die Corona Sportampel des Landessportbundes vier Stufen vor. Von der derzeitigen Stufe Rot (Sport nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand) könnte der Weg über Sport in Kleingruppen (Orange) und Sport in festen Gruppen bis 25 Personen (Gelb) bis hin zu einem Sportbetrieb ohne Kontakt- und Gruppengrößenbeschränkungen führen (Grün). „Vereinssport findet unter Anleitung, mit festen Regeln und in definierten Gruppen statt. Ergänzt durch umfangreiche Hygienekonzepte, die sie bereits 2020 erarbeitet, erprobt und inzwischen weiterentwickelt haben, agieren unsere Vereine sehr verantwortungsbewusst“, erklärt Müller.

An die Politik richtet der Landessportbund die Bitte, die Erfahrungen der Sportvereine und -organisationen aus dem Jahr 2020 ernst zu nehmen und bei der Fortschreibung der hessischen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zu berücksichtigen. Auch Unstimmigkeiten gelte es auszuräumen. In seinem Eckpunktepapier fordert der Dachverband etwa eine Gleichstellung von Schwimmbädern und Fitnessstudios mit anderen Sportanlagen und eine „abgestimmte Vorgehensweise zwischen Landesregierung, Landessportbund und kommunalen Spitzenverbänden“ zur einheitlichen Öffnung von Sportanlagen.

Das komplette Eckpunktepapier zum Wiedereinstieg HIER

HFV bindet Kreise und Vereine ein

23. Januar 2021

Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) haben Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und Kreisfußballwarte diverse Szenarien einer Fortführung des Spielbetriebs beleuchtet.

Nach der Einführung des HFV-Präsidenten Stefan Reuß mit dem aktuellen Stand in punkto Corona-Pandemie und neben den Berichten der einzelnen Präsidiumsmitglieder bildete die Diskussion über die Möglichkeiten zum Umgang mit der laufenden Saison 2020/21 das Herzstück der 200-minütigen Sitzung, die - wie üblich in den letzten Monaten - per Videokonferenz absolviert wurde. Besondere Herausforderungen bei dieser Diskussion bilden dabei die Unklarheit bezüglich eines möglichen Startzeitpunktes sowie die Heterogenität der absolvierten Spiele in den einzelnen Ligen und Kreisen. Daher waren die Situationsberichte aus den Kreisen auch in diesem Zusammenhang von großer Wichtigkeit.

Präsident Stefan Reuß bedauerte es, dass der HFV für seine Fußballer aufgrund des andauernden Lockdowns noch keine Perspektive bieten kann und bat daher weiterhin um Geduld. „Ich kann auch heute an unsere Mitglieder nur appellieren, die behördlichen Vorgaben weiter umzusetzen und durchzuhalten. Durch den Start der Impfungen können wir zumindest mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft schauen“, so Reuß.

Dass jedoch eine Fortsetzung des Spielbetriebs nach entsprechender Lockerung der behördlichen Verfügungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, blieb für Reuß und die weiteren Teilnehmer der Videokonferenz außer Frage. „Nach dieser monatelangen Pause müssen wir natürlich einen mehrwöchigen Trainingsvorlauf einräumen, um die Verletzungsgefahr der Beteiligten nicht zu erhöhen. Eine ordnungsgemäße Saisonbeendigung in der ursprünglich vorgesehenen Form ist daher in dem überwiegenden Teil der Spielklassen höchst unwahrscheinlich. Auch ein Systemwechsel wie beispielsweise Playoff-Modelle werden nicht umsetzbar sein, daher müssen wir mögliche Alternativen diskutieren. Dazu werden wir unsere Vereine wieder einbinden und entsprechende Kreiskonferenzen sowie Diskussionsrunden durchführen“, erklärte Reuß. Der HFV-Präsident beabsichtigt, eine Einheitlichkeit zumindest innerhalb des Süddeutschen Fußball-Verbandes zu erreichen, um die Schnittstelle von der LOTTO Hessenliga zur Regionalliga Südwest reibungsfrei abzubilden. Die Teilnehmer der Verbandsvorstandssitzung waren sich einig, dass es erklärtes Ziel sein soll, die Vorrunde unter Maßgabe der behördlichen Genehmigungen zu Ende zu bringen.

„Wir schulden unseren Vereinen grundsätzlich die Durchführung einer Meisterschaftsrunde. Wenn wir Entscheidungen treffen, müssen diese daher darstellbar und gut begründbar sein. Eine Annullierung wäre beispielsweise eine Maßnahme, über die erst als letztes Mittel nachgedacht werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Entscheidung über eine Annullierung völlig übereilt“, erklärte HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

Große Sorgen äußerte HFV-Präsident Reuß um die hessischen Nachwuchskicker, die sich in dieser Zeit vom Fußballsport abwenden könnten. Damit befürchte er den Verlust eines gehörigen Teils der fußballerischen Zukunft. Auch die wirtschaftliche Situation und Zukunft der Vereine bereite Reuß Kopfzerbrechen. Daher appellierte er an die Politik, dementsprechende Förderungen zu verstärken, um den Vereinen, die eine enorm wichtige soziale Komponente erfüllen, unter die Arme zu greifen.

Hessischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb ab sofort aus

29. Oktober 2020

Auf Grundlage der Entscheidung der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus vom 28. Oktober 2020 setzt der Hessische Fußball-Verband (HFV) den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen – vorübergehend aus. Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend (29. Oktober 2020), dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab 30. Oktober 2020 und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.

„Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbsterständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt. Damit schützen wir nicht nur die unmittelbar am Fußball Beteiligten, sondern auch deren Familien. Daher rufen wir ausdrücklich alle Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes dazu auf, sich vollumfänglich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Nur durch konsequente Einhaltung der Maßnahmen können wir auf eine zeitnahe Rückkehr in den Spielbetrieb hoffen und so baldmöglichst die Saison bei bester Gesundheit wieder aufnehmen und regulär zu Ende bringen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Reuß weiter: „Die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes ist sinnvoll, da wir die Lage sehr ernst nehmen und so unseren Beitrag leisten, um die behördlich beschlossenen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten so schnell wie möglich umzusetzen und damit auch hoffentlich zeitnah wieder unseren geliebten Fußball spielen zu können. Zudem haben mehrere hessische Fußballkreise den Spielbetrieb ohnehin für das kommende Wochenende bereits abgesetzt. Dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Hessen nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, gibt den Vereinen und Spielenden Planungssicherheit. Wir wollen zudem gewährleisten, dass die Verletzungsgefahr durch eine vorherige ausreichende Vorbereitungszeit nicht erhöht wird.“

Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.

D1-JUGEND "CORONA"-MEISTER

Gruppenliga - wir kommen!!!

Der FC Freudenberg gratuliert ganz herzlich der D1-Jugend zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Gruppenliga!!!
Natürlich steht diese Meisterschaft im Zeichen von "Corona", dennoch freuen wir uns trotz aller Umstände sehr. Neben dem Regionalpokalsieg unserer E1-Jugend im vergangenen Jahr ist dies der herausragende Erfolg im Jugendbereich der jüngeren Vereinsgeschichte des FC Freudenberg. Gerne hätten wir diese Meisterschaft nach regulärem Ende gefeiert, weshalb wir auch an unsere Kontrahenden denken, denen durch Corona der Kampf um den Aufstieg bis zum letzten Spiel verwehrt wurde. 

Der Verein gratuliert seinen Kids:
Adam, Nawid, Ben, Finn, Luca, Lucian, Benni, Egor, Nico, Batuhan, Tom, Semih, Tobias, Eliyas, Emilio, Lino, Yannick, Lukas, Max und Malik. 
Danke auch an die zusätzliche Unterstützung der D2 von David, Nemanja und Alessio!

SAISONERGEBNISSE NACH QUOTIENTENREGEL

Nachdem auf dem Verbandstag am 20.06.2020 beschlossen wurde, die Saison abzubrechen, blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Saison trotz vorzeitigem Ende zurück. Außergewöhnlich ist im 70. Jubiläumsjahr des FC Freudenberg, dass neben der D1-Jugend, die in die Gruppenliga aufsteigen, auch unsere 2. Mannschaft in der Kreisliga B Gruppe 2 die Meisterschaft erringen konnte und somit in die Kreisliga A aufsteigt.

Hier die Saisonergebnisse nach der Quotientenregel:

Mannschaft Spielklasse Platz Bemerkung
FCF (Herren) Kreisoberliga 9.  
FCF II (Herren) Kreisliga B Gr. 2 1. Aufstieg Kreisliga A
C-Jugend Kreisliga 8.  
D1-Jugend Kreisliga Gr. 2 1.  Aufstieg Gruppenliga
D2-Jugend Kreisklasse Gr. 2        1.   
E1-Jugend Kreisliga 9.  
E2-Jugend Kreisklasse Gr. 1 2.  
F1- bis G3-Jugend     hier werden keine Tabellen veröffentlicht
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